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"Über 1.600 Hauskreise in Bayern" So war vor einiger Zeit im Sonntagsblatt zu lesen. In ganz unterschiedlich geprägten Gemeindeaufbau-Modellen erweisen sich überschaubare Kleinzellen als kreative Bausteine für das Ganze der Gemeinde. Auch in der Passionsgemeinde sind in den letzten Jahren aus kleinen Anfängen mehrere Hauskreise entstanden.
W e r hat w a s davon? Zunächst die Hauskreisteilnehmer selbst:
Bibel – intensiv und persönlich Die eigene Biographie, die Lebensgeschichte anderer und die Geschichte Gottes mit den Menschen (Bibel) kommen zusammen. Ein spannendes Geben und Nehmen – Bibelauslegung nicht abstrakt und theoretisch, sondern sehr persönlich.
Gespräch „auf Augen-höhe“ Die eigene Meinung zählt – und sie kann von anderen befragt werden. Klärung durch Austausch und nicht durch Belehrung.
Gemeinsames Gebet Die Gebete anderer tragen einen mit. Auch das eigene Gebetsleben wird so bereichert.
Freundschaftliche Beziehungen Freundschaft lässt sich nicht „machen“. Aber die Nähe und Vertrautheit einer überschaubaren Gruppe fördert tragfähige Beziehungen.
Diakonisches Engagement Wo die Nöte des/der anderen wahrgemommen werden, kann man auch etwas dagegen tun, vom Babysitten über Gesundheitstipps bis zur finanziellen Unterstützung. Christliche Geschwisterlichkeit konkret.
W e r hat w a s davon? Auch die Gemeinde als Ganze profitiert:
„Priestertum aller Gläubigen“ In Hauskreisen wird die christliche Gabenvielfalt nicht theoretisch gefordert – sondern praktisch gefördert. Theologische (Aus-)Bildung ist dabei nur eine von vielen Gaben ...
Sprachfähiger Glaube Mit dem Glauben ist es oft wie mit dem Geld: man hat es (oder auch nicht) – aber man spricht nicht darüber. Der geschützte Raum des Hauskreises ist eine gute Schule, um formulieren zu lernen, was einem am Glauben wichtig ist – für sich und andere.
Mitarbeiterförderung Über 70 % der Hauskreis–Teilnehmer/innen arbeiten auch engagiert in anderen Gemeindebereichen mit.
Ausgeglichenes „Soziogramm“ Hauskreise erreichen auch Menschen, die in der sonstigen Kerngemeinde oft fehlen: „Mittelalter“ und „Nach–Jugendkreisalter“ sowie Kirchendistanzierte, die hier eine ihnen gemäße Glaubens– und Lebensform finden.
Integration suchender Menschen Hauskreise sind offen – auch und gerade für solche, die mehr Fragen als Antworten haben. Denn Glaube zieht Kreise ...
Haben Sie Interesse?
Ansprechpartner/-in für Hauskreise:
Dienstag, 14-tägig, 19:45 Uhr Cornelia Paulini, Tel.: 78 61 10
Dienstag, 14-tägig, 19:45 Uhr Pfr. Rainer Hess Tel.: 72 43 00 16
Montag, 14-tägig, 19:45 Uhr Hannelore Fesenmeier, Tel.: 723 99 83
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